Dass sie Helsinki-Studie "nachweist", dass Raucher, die bis zu 10
Zigaretten täglich rauchten, länger lebten als alle anderen in der
Kontrollgruppe, also auch als Nichtraucher und ehemalige Raucher, ist
natürlich Quatsch.
[Zitat von Chatpartner]
-.-
Können Sie bestätigen, dass auch Nichtraucher und ehemalige Raucher
zum Ende der 26-jährigen Studie "eine Einbuße an Lebensjahren" hatten?
Oder hatten dies nur die Raucher, wie Sie es suggerieren?
Mortalität bezeichnet die Sterberate in einem „bestimmten“ Zeitraum.
Und diese Mortalitätsrate war zum Ende der 26-jährigen Studie bei
Nichtrauchern und ehemaligen Rauchern höher, als von der
Kontrollgruppe der Raucher bis 10 Zigaretten täglich.
Was soll dieses „geeiere“, dass die Mortalität der Raucher bis 10
Zig/Tag „im Bereich der Nichtraucher lag“. Wollen Sie von dem Kern
meines Beitrages ablenken?
-.-
Ja, ich kann übersetzen und der Zeitraum ist 26 Jahre!
So, das Diagramm zeigt auf der y-Achse fett den Begriff „Survival“,
was ich mal „flapsig“ mit Überlebende übersetze. Zu Beginn der
Studie haben alle gelebt. Klar. Und zum Ende der Studie haben von
der Kontrollgruppe der „Bis-10-Zigarettenraucher“ mehr gelebt, als
Nichtraucher und auch „signifikanter“ mehr, als von der
Kontrollgruppe der „Ehemals-Raucher“.
Keine Ahnung was Sie damit bezwecken wollen, denn dies ist für
(fast) jeden nachvollziehbar.
-.-
[Chatpartner], Sie beginnen Ihren ersten Absatz mit der Behauptung, dass
(auch) ich mit meiner „Interpretation“ (!) mehr oder weniger falsch
liege, lassen aber den Bezug vermissen, der Sie zu Ihrer fehlerhaften
Wahrscheinlichkeitstheorie führt. Die Aussage „Weitere xyz Raucher haben
das Rauchen aufgehört. Da bleibt nicht mehr viel übrig.“ lässt auf
Unverständnis bezüglich der Handhabung dieser Kontrollgruppe schließen.
Dass „Ihre“ Studie, welche – nicht zu vergessen - von den
Rauchverbotsbefürwortern öffenlichkeitswirksam vermarktet wurde,
lediglich bei dem unerwünschten Ergebnis „statistisch nur wenig valide
erscheint“ (u. v. m.) hätte unter der Pressemeldung: „Wenig-Raucher
leben länger als Ex-Raucher (Studie der Anti-Raucher-Fraktion
bescheinigt moderatem Rauchgenuss eine längere Lebenserwartung)“ sicher
große Beachtung gefunden.
Im Übrigen lässt es sich (leider) schlecht sachlich diskutieren, wenn
ich mir, wie in den letzten Beiträgen von DukeNukem inhaltsleeren
persönlichen Vorwürfen stellen soll.
-.-
… und wir darüber weiterdiskutieren bzw. -spekulieren könnten, warum (!)
starke Raucher über 20 Zigaretten täglich rauchen.
Erhöhtes Stressniveau und Zigaretten als unbewusstes [körperliches]
Bedürfnis auf Selbstmedikation, um für Entspannung zu sorgen? Halt die
alte Frage nach der „Henne und dem Ei“.
In Kneipen scheint es zumindest für einen Teil der Bevölkerung ein
Bedürfnis zu geben, „gemütlich mit [beiden] Giften“ vom Alltag
abschalten zu wollen. Und für einen anderen, ohne Rauchbelästigung. Mehr
will ich nicht, als dass beide Zielgruppenangebote für Wirte ermöglicht
werden.